Kleiner Zitatenschatz für die Sekundarschulenfachkonferenz Musik

„Mit der reduzierten Stundentafel für die neue Sekundarschule kann sogar mehr Musik an die Schulen kommen“, sagte Jürgen Zöllner (*1945) und überließ es der Nachwelt herauszufinden, wann denn welche Musik vermehrt an die Schulen gekommen sein wird.

„Wir brauchen nicht zu lernen, wie wir Dinge loslassen können; wir müssen einfach nur lernen, es zu erkennen, wenn sie schon fort sind.“ sagte der Zen-Meister Shodo Harada Roshi (*1940) und gab seinen Schülern Zöllners rätselhafte Aussage als Koan.

„In jeder Minute, die du im Ärger verbringst, versäumst du sechzig glückliche Sekunden.“ sagte Albert Schweitzer (1875-1965), setzte sich an seine Orgel und nahm sich fest vor, seine Schule in Lambarene nicht Sekundarschule zu nennen.

„Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht nur darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.“ sagte Edward Heath (1916-2005), was Schweitzer nicht daran hinderte, jeden zweiten Tag bei der C-Moll-Fuge an der gleichen Stelle zu stolpern, während Zöllner bei der Streichung von Musikunterricht kein zweites Mal zur Verfügung hatte. Denn: „Wat fott es, es fott.“ sagt das Kölsche Grundgesetz (ab 50 n. Chr. lat. bzw. um 1286 kölsch).

„... und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!
...und ich lächelte und ich war froh und es kam schlimmer...“ sagte Otto Waalkes (*1948) und machte sich so zum Schutzpatron aller von Politikentscheidungen abhängigen Menschen.

„Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Übereinstimmung des Trüben und Lichten.“ sagte Lü-Bu-Wei (300 v.Chr. – 235 v. Chr.) und überließ es der Nachwelt, das Trübe und das Lichte zu unterscheiden und in musikalische Schwingungen zu übersetzen.

„Die Musik spricht für sich allein, vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“ sagte Sir Yehudi Menuhin (1916-1999).
Na bitte!